Nach Bad Waldsee
Wir haben unsere Abreise kurzerhand auf den Sonntag vorverlegt. Morgen, den 13.6.16 , haben wir einen Termin bei unseren Wohnmobil-Heil-Praktikern; und das kam so: bei einer Mobil-Nachschau in der Garage war der Batterie-Strom-Stand geringer als erwartet!
Wir haben unsere Abreise kurzerhand auf den Sonntag vorverlegt. Morgen, den 13.6.16 , haben wir einen Termin bei unseren Wohnmobil-Heil-Praktikern; und das kam so: bei einer Mobil-Nachschau in der Garage war der Batterie-Strom-Stand geringer als erwartet!
Das Wieder-voll-laden hielt nicht lange an — schleichend kam ein metallisch-elektrischer, recht unangenehmer Geruch auf. Schlussendlich gesellte sich noch ein zuerst leiser, sirrender Pfeif-Ton dazu. Ein Mitarbeiter einer benachbarten Mechaniker-Werkstatt nimmt sich nicht die Zeit, die Ursache zu suchen, rät uns aber, die Batterien abzuklemmen — die Klemmen mit den schwarzen Kabeln!
Einen regionalen Auto-Elektriker wollen wir nicht aufsuchen, weil der, bei der Vielzahl der Geräte und Installationen eines Wohnmobil’s, die sich von seinen Alltagsautos doch sehr unterscheiden und seine aufgewendete Zeit zum Orientieren sich auf unserer Rechnung unangenehm niederschlagen würde. Wir wollen bei Reiseantritt einen Abstecher zu unserer Wartungsfirma in Baden-Württemberg machen.
Noch nie sind wir ganz ohne Frischwasser losgefahren, aber ohne Strom geht die Wasserpumpe sowieso nicht!
Ein diesbezügliches, telefonisches Vorgespräch lässt uns annehmen, dass ein „hängen gebliebenes“ Relais wohl die Ursache sein wird!? — Auf der Anreise-Strecke lässt uns Geruch und Geräusch dann doch keine Ruhe — einen ARBÖ-Stützpunkt gibt es auf unserer Strecke nicht — und so nehmen wir auch noch die Klemmen mit den roten Kabeln von den Bordbatterien.
In Bad Waldsee übernachten wir manchmal am Stellplatz des Hymer-Werkes; dieses Mal ist dort kein Platz mehr frei, aber vor dem Hymer-Museum stehen wir noch ruhiger!
Also, denken wir, eine Nacht ohne Strom wird für uns wohl kein Problem sein; ist es auch nicht. — ABER — dass ein Mobil der Luxusklasse zu einem „Nur-Schlafwagen" wird, haben wir doch nicht gedacht! Fernsehen brauchen wir kaum, an „kein Licht“ haben wir gedacht, Heizung ist zu dieser Jahreszeit ohnehin kein Thema; doch auch Toiletten-Spülung und Sog-Entlüftung geht nicht. Doch hier wird auch ein Comfort wie der Gas-Fern-Schalter zum Nachteil — er geht natürlich auch nicht! So gibt es zum Frühstück am Montag kaltes Wasser!
Der oben beschriebene Geruch scheint aus einem Fach unter dem Bett zu kommen, dort ist das Lade-Gerät (bei uns zugleich die elektrische Kommandozentrale des Mobiles) eingebaut, am intensivsten zu sein. So schleicht sich die Befürchtung ein, dass der Schadensherd auch dort sein könnte — eine teurere Variante!
Ein Teil der Garagen-Ladung verzögert den freien Zugang zur Elektro-Zentrale. — Doch nach dem Anklemmen der ersten Batterie kann der Mann unseres Vertrauens mit dem wieder einsetzenden Summerton sofort den Verursacher lokalisieren. Es ist der Wandler. Nach dem Ausbau und Öffnen bietet sich uns allen ein Bild des Schreckens — wie nach einer Explosion, zumindest aber eine Verwüstung nach einem Brand!!
Bestellen und einbauen ist bis Mittag erledig — allerdings doppelt so teuer wie der, als teurer befürchtete Lade-Geräte-Schaden.
Eine Nacht in Aalen
Starkregen begleitet uns auch auf dem Weg nach Norden . Der Stellplatz in Ulm ist für uns, wegen der „Umweltzone“, unerreichbar. Nur mit grünem Pickerl darf man zu diesem Platz fahren! Unser Womo erfüllt dieses Kriterium nicht mehr, also drehen wir ab und finden weiter nördlich einen feinen Übernachtungsplatz in Aalen, Hirschbachtal.
Koordinaten 48.846191/10.110460
Hodenhagen
Am Weg durch einige Dörfer zu unserem heutigen Ziel sehen wir hübsche Privat- und Bauernhäuser als Ziegel-Fachwerk-Bauten.
Hier gibt es auch noch frischen, regionalen Spargel. Richtig dicke Stangen! Und weil er so extra dick ist, muss er nach deutschem Recht billiger sein als die Klasse 1. War uns auch recht. 5,80€ das Kilo.
Der Stellplatz für Wohnmobile in Hodenhagen,
Koordinaten 52.760632 / 9.589360
Hier gibt es auch noch frischen, regionalen Spargel. Richtig dicke Stangen! Und weil er so extra dick ist, muss er nach deutschem Recht billiger sein als die Klasse 1. War uns auch recht. 5,80€ das Kilo.
Der Stellplatz für Wohnmobile in Hodenhagen,
Koordinaten 52.760632 / 9.589360
Neben uns steht ein Mobil mit türkischem Kennzeichen, für uns ist es das erste Mal, dass wir ein solches in Europa sehen. Der Besitzer wird hier wohl auf Verwandtenbesuch sein.
Eigentlich wollen wir am nächsten Tag die Umgebung erkunden, doch der Himmel weint und so ziehen wir weiter — unserem nächsten Ziel Hamburg entgegen.
Zwei Lkw’s haben einen Unfall und langen Stau verursacht; beim Vorbeifahren strömt ein strenger „Pipi-fein-Duft“ über die Fahrbahn. Beim Touchieren sind bei einem Brummi wohl einige „Häuschen“ seiner Ladung aufgeplatzt.
Die Stadt an der Elbe
In Hamburg stellen wir uns auf den Parkplatz vom Fischmarkt,14€ für 24 Std;
mit wunderbarer Aussicht zum Hafenbecken und seinem regen Treiben.
mit wunderbarer Aussicht zum Hafenbecken und seinem regen Treiben.
Am Pier schlendern wir in Richtung Alt-Stadt-Zentrum. Vorbei an dem U-Boot aus dem 2.Weltkrieg, welches besichtigt werden kann.
Gegenüber liegt die imposante Queen Mary II im Trockendock.
Gegenüber liegt die imposante Queen Mary II im Trockendock.
Allgegenwärtig sind hier die Fischbrötchen, aber auch Bachfisch, Räucherfisch und das, jetzt wieder frisch erhältliche, Matjesfilet wird in allen Buden und Ständen neben Souvenirs und Postkarten angeboten; eben alles was Touristen brauchen oder kaufen sollen.
Auch Hafenrundfahrten werden uns alle 50 Meter angeboten; doch wir haben noch die beste Erinnerung an eine, welche wir vor 17 Jahren genossen haben.
Wir steigen die Stufen zur Jugendherberge hinauf, um von dort die schöne Aussicht auf das Hafengebiet zu genießen.
Hier ist die Halle, wo man das Musical " König der Löwen " genießen kann oder konnte.
Jugend beim Mittagsschmaus
Noch nie war ich auf der Reeperbahn und ich war schon ganz gespannt. — Nirgendwo sonst habe ich so viele Vergnügungslokale auf so engem Raum
und so viele Leute mit Bierflaschen am helllichten Tag gesehen. Die Polizei hat hier alle Hände voll zu tun.
und so viele Leute mit Bierflaschen am helllichten Tag gesehen. Die Polizei hat hier alle Hände voll zu tun.
Die Reeperbahn, die Herbertstraße, der „Michl“ und die Davidswache gehören einfach zu Sankt Pauli und zu Hamburg.
Die Davidswache ist eine historische Wachstube der Reeperbahn, welche in früheren Zeiten nur mit übergroßen Polizisten besetzt war, welche die, über die Stränge schlagenden Matrosen nach den langen Wochen auf See, bändigen konnten.
es erinnert ein bisschen ans Zillertal.
Früher gab es hier auf der Reeperbahn ein stets gut besuchtes Etablissement namens "Cafe Zillertal", wo zu fortgeschrittener Abend-Stunde täglich ein Pferd in den Gastraum kam, um unter dem Jubel der Zuschauer einen Kübel voll Bier auszusaufen.
Danach hat uns dieser Mann noch von sich aus einen Rabatt gewährt! Einen solch hilfsbereiten, jungen Mann findet man bestimmt nicht überall.
Dann treffen wir noch auf einen Zillertaler, der schon viele Jahre in Hamburg lebt. Er erzählt uns, dass kein Wochenende vergeht, an dem es in St. Pauli keine Messerstecherei gäbe ... ja Hamburg hat sich auch verändert.
Schnell noch ein Foto vom „Eingang“ der Herbertstraße, wo sich "Damen" des horizontalen Gewerbes in Schaufenstern ihren Kunden anbieten. Frauen dürfen hier ja nicht hinein, und Christian will nicht. ha,ha.
Ein Erinnerungsfoto mit dem Luxuskreuzer Queen Mary 2, die morgen das Trockendock verlassen wird.
Wir verbringen noch eine Nacht am Ort des Hamburger Fischmarktes mit dieser stimmungsvollen Aussicht.
Weiter in der Region, wo man sich mit Moin, Moin begrüßt.
Wir machen einen Abstecher nach Kiel und überqueren dabei den Nord-Ostseekanal. Bei Kiel sehen wir ein grosses Einkaufscenter, Blinker hinaus und die Bodenmarkierung lotst uns in ein Parkhaus … tatsächlich gibt es dort einige Plätze, die für uns hoch genug sind.
In Eckernförde gibt es einen Stellplatz beim Restaurant "grünen Jäger." Dort verbringen wir eine Nacht, doch der Platz gleicht eher einer Waldlichtung.
Koordinaten 54.443680 / 9.905300
Auf dem, nicht sehr stark besuchten Platz, steht mit uns auch ein, zu einem Wohnmobil umgebauter, Omnibus. Er scheint mit Liebe eingerichtet zu sein, auf den Seitenscheiben sind hübsche Bilder von Schwanenfamilien aufgemalt und die Vorhänge sind auch etwas Besonderes. Ich schlendere hinüber — die Türe ist offen — und durch die Waudelschnüre grüße ich und sage den Leuten, dass mir ihr Mobil gefällt und ich mir ihr Dekor gerne aus der Nähe anschauen will. Ein Brummen werte ich als Zustimmung. — Auch die abgewandte, hintere Seite ist ähnlich nett bemalt; die Vorhänge haben nette Schleifchen. Ich winke abschließend den beiden ins Mobil und dabei wird mir mit einem Mal klar, warum sich die beiden so unzugänglich geben: diese zwei älteren Herrschaften sitzen pudelnackt beim Frühstück!
Das interessiert sogar den Hofhund.
Lapskaus ist ein regionales, vom Smutje der Fischdampfer erfundenes Gericht; die Zutaten sind jene, welche auf so einem Boot nach wochenlanger Fangfahrt noch vorhanden gewesen sein mögen: Kartoffel, gepökeltes Rindfleisch, und Rhonen gekocht und püriert, Essiggurken und eingelegter Hering dazu und darauf ein Spiegelei. Auf unsere Frage, ob es das hier auch gäbe, war die Antwort: ja, jederzeit!
Wir hatten Zweifel, ob permanent angebotene Gerichte frisch sein würden?
Lapskaus ist ein regionales, vom Smutje der Fischdampfer erfundenes Gericht; die Zutaten sind jene, welche auf so einem Boot nach wochenlanger Fangfahrt noch vorhanden gewesen sein mögen: Kartoffel, gepökeltes Rindfleisch, und Rhonen gekocht und püriert, Essiggurken und eingelegter Hering dazu und darauf ein Spiegelei. Auf unsere Frage, ob es das hier auch gäbe, war die Antwort: ja, jederzeit!
Wir hatten Zweifel, ob permanent angebotene Gerichte frisch sein würden?
Am Nord - Ostsee-Kanal
Der Tag ist bedeckt und wir beschließen, einen Platz mit ein bisschen mehr „Aussicht“ zu suchen; am Nord- Ostsee-Kanal!
Mit der Gratisfähre überqueren wir diese Wasserstraße und sehen einen freien Platz in der ersten Reihe.
Das Rückwärtseinparken auf dem schmalen Weg ist nicht ganz leicht — erweckt aber auch keine erhöhte Aufmerksamkeit bei den Nachbarn — im Gegenteil! Es zeigt sich nicht einmal ein Gesicht, dem ich als Neuankommender zunicken oder zur Begrüßung hätte winken können!? Nach fünf Minuten erhalten wir die Erklärung — die Frau des Nachbarn kommt mit einem Pkw vom Einkaufen zurück und findet „ i h r e n " Parkplatz besetzt!
Später erfahren wir, dass diese kostenlosen Plätze bei Mobilisten sehr begehrt sind und oft zu wochenlangen Aufenthalten genutzt werden.
Die grossen Schiffe auf dem Weg von der Nordsee in die Ostsee ziehen hier direkt an uns vorbei.
Parkplatz Hochdonn Koordinaten:54.019440 / 9.296670
Der Kanal wurde erbaut, um den Schiffen den Weg durch den Skagerak, also rund um den Norden Dänemark’s zu ersparen. Die Zeitersparnis beträgt ca. 30 Stunden; deshalb rentieren sich die hohen Kanal-Passage-Gebühren doch.
Weiter zur Weser.
Zuerst müssen wir noch einmal über den Nord-Ostsee-Kanal
dann mit der Fähre über die Elbe.
In Wischhafen, Koordinaten: 53.786678/9.339730, treffen wir uns mit Marokkofreunden und es wird ein netter Abend mit vielen, aufgefrischten Erinnerungen.
Eigentlich wollen wir nach Cuxhaven, doch da waren wir schon vor einigen Jahren, deshalb ändern wir kurzerhand unser Tagesziel auf Bremerhafen. Dem geplanten Ausflug nach Helgoland steht somit auch nichts im Weg und mit dem STP "Schaufenster Fischereihafen"
Koordinaten 53.526531/8.577130
haben wir einen guten Griff getan.
Das Geschehen an der Doppelschleuse spielt sich direkt vor unserem Mobil ab.
Wir können dieTouristen-Information, kleine Hafenrestaurants und eine Fischräucherei zu Fuß gut erreichen; auch bei der Verarbeitung von Seefisch kann man zuschauen.
Koordinaten 53.526531/8.577130
haben wir einen guten Griff getan.
Das Geschehen an der Doppelschleuse spielt sich direkt vor unserem Mobil ab.
Dieses Spezialschiff wird mit "Bugsier 17" (Schlepper) in die Schleuse gezogen und der zweite korrigiert am Heck Geschwindigkeit und Richtung
jetzt ist das Schleusentor geschlossen
natürlich passieren auch viele kleine und größere Schiffe diese Schleuse.
ein sehr abweisender Geselle
frischer Hering hat momentan Hochsaison
In der Räucherei gibt es Markrele, Heilbutt, Rotbarsch und Aal; aber auch Forelle.
Rollmops geräuchert? Wieder etwas Neues entdeckt
Eigentlich wollen wir mit dem Schiff einen Tagesausflug nach Helgoland machen, doch es weht eine steife Brise. Die Überfahrt könnte also unangenehm sein, deshalb fahren wir mit unseren Rädern zum Auswanderer-Museum und verbringen darin den Nachmittag.
Hier erfahren wir, dass über Bremerhaven insgesamt sieben Millionen Menschen in alle Welt, meist aber nach Nordamerika, ausgewandert sind; es ist so aufgearbeitet, dass man an Hand von Dokumentationen Einzel-Schicksale mitverfolgen kann.
Auswanderer verschiedener Länder warten hier auf das eine Passage. Ob es eine Wiederkehr gibt?
Unmengen an Gepäck musste verstaut werden
Die Unterbringung auf den Schiffen war oft katastrophal, so viele Menschen in den engen Räumen.
Nur wer Geld hatte, konnte komfortabler reisen
Einige kehrten auch wieder zurück.
Auch das erste Überseeschiff, auf dem Christian anheuerte, hatte hier seinen Heimathafen und so mancher der damals mitfahrenden Passagiere hatte auch nur ein One-Way-Tiket nach Kanada.
Der Hafen-Bus bringt uns am nächsten Tag in's Zoll-Ausschluss-Gebiet
und gibt uns Einblick in die Weltdrehscheibe der vielen tausend, bereits verkauften Autos aller Art.
in jedem Fahrzeug liegen Schlüssel und Papiere
Nicht alle haben auf dem Boden Platz, deshalb gibt es riesige Parkhäuser, liebevoll "Auto-Stellagen" genannt, weil hier derartig eng geparkt wird, dass immer nur das zuletzt geparkte Auto bewegt werden kann.
Nur mit Spezialgenehmigung ist es möglich, diesen Bereich zu betreten. Es besteht Ausweispflicht.
Eine Vielzahl von "zu verschiffenden" Fahrzeugen
und diese müssen von jedem Fahrer bewegt werden können
etwas "nicht können" gibt es nicht, erzählt uns die Busbegleiterin.
Autofrachter sind neuerdings spezielle Schiffe mit hohen, wuchtigen Schiffskörpern, in denen je nach Höhe der zu tranportierenden Fahrzeuge, alle Decks verstellt werden können.
Der Container-Terminal Bremerhaven’s gehört zu den größten Europas. Das fachgerechte Zwischenlagern und Wiederfinden von, oft temperaturempfindlichen Containern, die mit Schiffen, Lkw’s und endlos-langen Eisenbahnzügen gebracht werden und auf ihren Weitertransport warten, ist eine Meisterleistung.
Ein Durcheinander von hochbeinigen, ameisengleichen Transportern suchen und bringen sie, unter Berücksichtigung der notwendigen Gewichtsverteilung und der richtigen Ablade-Reihenfolge an die jeweilige Schiffsbrücke.
In 12 Metern Höhe sitzt der Fahrer und kann 3 Container übereinander stapeln und natürlich auch wieder abholen!
Beladungsbrücken heißen die Verladekräne für die Container; der im Hintergrund, mit hochgeklapptem "Arm", ist außer Betrieb.
Die Container enthalten alle möglichen Waren.
Durch eigene Reparatur- und Reinigungsstationen am Gelände und die Bereitstellung von genügend dieser "Ameisen" als Reserve ist ein lückenloser Verladebetrieb bei Tag und Nacht gewährleistet!
In diesem Hafengelände befinden sich auch noch Werften und Reparaturdocks für vielerlei Spezialschiffe. Viele werden hier auch vor den 5-jährigen "Pickerl-Terminen" durchgecheckt.
Dieses Schiff z. B. kann seine vier Säulen durch den Schiffsrumpf auf den Meeresboden absenken und ist so beim Ausladen und Montieren von Wind-Kraft-Anlagen vor dem Kentern gesichert. Die Säulen werden hier gerade um 40 Meter verlängert.
Eine langwierige, genaue und teure Arbeit ist die Herstellung der Schiffsschrauben; jeder Schiffstyp braucht eine speziell zu ihm passende. Daher hat jedes Schiff irgendwo auf der Welt eine solche Reserve-Antriebs-Schraube deponiert.
Der Bus bringt uns wieder zurück zu unserem Stellplatz, vorbei am alten Hafen mit den historischen Schiffen.
Der WAL war zuletzt im Nordostsee-Kanal als Eisbrecher eingesetzt
die modernen Bauwerke in den Havenwelten
und dem markanten Gebäude des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung.
Ein informativer und ereignisreicher Tag geht zu Ende.
Abend - Idylle direkt vor unserem rollendem Haus
Papenburg ... wo große Schiffe zur "Welt" kommen
Einen Besuch der Meyer-Werft sollte man auf keinen Fall versäumen.
Wir stellen unser Wohnmobil auf dem PP Rathausstraße ab. Koordinaten: 53.076691/7.392890, hier kann man auch übernachten.
Bei der Tourist Info, die in diesem Segelboot zu Hause ist, bekommt man die Besucherkarten für die Werft. Für morgen um 14:30 Uhr sind noch Plätze frei.
Wir stellen unser Wohnmobil auf dem PP Rathausstraße ab. Koordinaten: 53.076691/7.392890, hier kann man auch übernachten.
Bei der Tourist Info, die in diesem Segelboot zu Hause ist, bekommt man die Besucherkarten für die Werft. Für morgen um 14:30 Uhr sind noch Plätze frei.
Die Antoniuskirche
Der hl. Antonius von Padua, dem der Sage nach, die Fische zuhörten, als die "Gläubigen" ihm keine Aufmerksamkeit schenkten.
So ist es auf der Tafel zu lesen.
Beim Spaziergang durch die Strassen, fällt uns einTelefonhäuschen auf, welches als Büchertauschzentrale unfunktioniert wurde. Eine gute Idee.
Das haben wir uns bei den 30 Grad im Schatten verdient
Der Bus holt uns am Parkplatz ab und eine Mitarbeiterin der Werft führt uns durch das Besucherzentrum, wobei neben Geschichte und viel Technik auch Einblicke in das Trockendock, wo momentan das Passagierschiff "Genting Dream" für den chinesischen Reeder DREAM CRUISES gebaut wird. Dieses füllt das riesige Dock nicht gänzlich aus und so werden hier auch schon Teilblöcke (Fünftel) der nächsten Bestellung, eines norwegischen Ozeanriesen gebaut.
Seinerzeitige Schiffe wurden durch eine oder mehrere Schiffsschrauben im Vorwärts- oder Rückwärtslauf angetrieben. Seitliche Bewegungen wurden mit Schleppern bewerkstelligt oder weitgehend unterstützt. Ein deutscher Passagierschiffs-Kapitän, der beim Streik der Hafenarbeiter in New York ohne deren Hilfe anlegte, sorgte mit dieser Tat seinerzeit in allen Medien der Welt für Schlagzeilen.
Hier konnten wir einen detailgetreuen, neuen Antrieb in Original-Größe sehen.
Es sind, in alle Richtungen drehbare Gondeln mit Antriebsschrauben unter dem Schiffsrumpf. Deren mehrere befinden sich im Vorschiff und dem Heck. Das Modell besaß eine Schraube mit einem Durchmesser von 5,8 Metern; einleuchtend, dass mit dem so erzeugten Schub oder Sog ein unvergleichbar besseres Manöverieren möglich ist.Hier konnten wir einen detailgetreuen, neuen Antrieb in Original-Größe sehen.
Die, hier gebauten Passagierdampfer gehören zu den größten der Welt und locken mit immer neuen Attraktionen: künstliche Wellen zum Surfen, Kranarme, welche eine Gondel mit Passagieren 40 Meter hoch über, und neben das Schiff heben, Wasserrutschen und U-Boote zum Tauchen bis zu 400 Meter Tiefe, gibt es heute auf den neuen Kreuzfahrt-Schiffen.
Auch die "AIDA" Serien wurden hier gebaut.
Man darf alles fotografieren, aber es ist nicht erwünscht, eigene Fotos ins Netz zu stellen.
Auf dem Video verlässt 2016 ein Ozeanriese die Meyer-Werft.
| Unsere bisher gefahrene Route |























































































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